Posts

Posts mit dem Label "Nazizeit" werden angezeigt.

Peggy Guggenheim und der Traum vom Glück - Sophie Villard

Bild
  Klappentext: Paris 1937: Die rebellische Erbin Peggy Guggenheim genießt ihr Leben in der schillernden Künstlerbohème, eine glamouröse Abendgesellschaft folgt auf die nächste. Doch Peggy hat einen Traum. Sie will ihre eigene Galerie eröffnen und endlich unabhängig sein. Da verliebt sie sich in einen hochgewachsenen Schriftsteller mit strahlenden Augen: Samuel Beckett. Aber ihre Liebe steht unter keinem guten Stern, denn Peggys Traum lässt sich nur im fernen London verwirklichen, weit weg von Beckett. Und auch am Horizont ziehen dunkle Wolken auf: Der Krieg zwingt zahlreiche Künstler zur Flucht aus Europa. Peggy hilft vielen von ihnen dabei – und begibt sich und ihre Liebe in große Gefahr ... Meinung: Das Leben von Peggy Guggenheim interessiert mich, daher habe ich zu dieser Romanbiografie gegriffen. Leider beschreibt die Autorin alles sehr oberflächlich ohne in die Tiefe zu gehen. So bleiben die Figuren farb- und leblos und die Begebenheiten sind nicht wirklich greifbar. Auch war ...

Sanddornschwestern - Kathleen Freitag

Bild
  Klappentext : Heringsdorf, 1929: Agnes Goldberg führt mit ihren Eltern und ihren Schwestern Gesa und Irma das Hotel  Sanddorn  auf der Insel Usedom, als die Weltwirtschaftskrise ausbricht und Deutschland auf unsichere Zeiten zusteuert. Doch als wäre das nicht genug, bringt der junge Schriftsteller Benno das Leben der drei Schwestern zusätzlich durcheinander. Agnes verliebt sich, Irma versucht hinter Bennos Geheimnis zu kommen und Gesa findet durch tragische Verstrickungen den Tod. Von Schuldgefühlen zerfressen verlässt Agnes schließlich die Insel. Berlin, 1990: Nach fast sechzig Jahren beschließt Agnes auf die Insel zurückzukehren. Schmerzhafte Erinnerungen werden dabei wachgerufen. Doch in Gesas altem, längst verschollen geglaubten Notizbuch erfährt sie endlich die ganze Wahrheit. Wird sie es schaffen, die Vergangenheit hinter sich zu lassen? Zusammenfassung und Meinung: Die Autorin nimmt uns mit auf die Insel Usedom ins Jahr 1929. Der große Börsencrash macht auch vor ...

Entrée - Reinhard Tötschinger

Bild
 Leseeindruck zu Inhaltsbeschreibung (Quelle Amazon) Philip, knapp 50, führt ein recht unspektakuläres Leben als Texter in Wien. Da erreicht ihn eines Tages ein Notariatsbrief aus Paris. Die Erinnerungen an sein damaliges Leben und an Céline führen ihn zurück in die Stadt, wo er vor fünfundzwanzig Jahren Philosophie studiert hat. Die Reise löst eine Kaskade von Gefühlen, Ängsten und Rückblicken aus, die immer wieder die belastete Vergangenheit seines Heimatdorfes hochkommen lassen, in dem sich einst eines der größten Kriegsgefangenenlager des Deutschen Reichs befand. Um den Spuren eines Familiengeheimnisses zu folgen, landet er wieder bei seiner alten Liebe, erlebt die herzliche Aufnahme in der Welt des Zirkus und lernt die Kunst der alten Clowns kennen. Unmerklich verändert sich etwas in ihm. Schritt für Schritt tritt er aus den gewohnten Bahnen, entdeckt neue Klarheit im Vorhandenen und lebt wie die Clowns im Augenblick inmitten einer unruhigen Welt. Mein Eindruck: Das Buch ist l...